FibA · Fit für berufliche Alternativen

Neuorientierung in Hamm, Nordhorn und Steinfurt

Berufliche Neuorientierung in zehneinhalb Monaten, davon rund fünfeinhalb Monate in Betrieben der Region. Für Menschen, die ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht weiterführen können und noch nicht wissen, was stattdessen trägt.

Symbolbild, KI-generiert KI-generiertes Symbolbild: Beratungssituation an einem Tisch mit Unterlagen
  • Dauer10,5 Monate Vollzeit
  • OrteHamm, Nordhorn, Steinfurt
  • UnterrichtMo bis Fr, 08:00 bis 15:00 Uhr
  • Praxiszwei Betriebsphasen, rund 5,5 Monate
  • Zugangüber eine LTA beim Reha-Träger
  • Kosten für Siekeine, Reha-Träger zahlt
Siegel: nach AZAV zugelassener Träger, zertifiziert durch GUTcert

Nach AZAV zugelassen und ISO 9001 zertifiziert. Das ist die formale Voraussetzung dafür, dass Ihr Reha-Träger die Kosten übernehmen darf.

Der nächste Schritt

Drei kurze Fragen, dann rufen wir Sie an.

Wir fragen nur, was wir brauchen, um Ihre Situation einschätzen zu können. Zu Ihrer Gesundheit möchten wir nichts wissen, weder im Formular noch am Telefon. Das klärt Ihr Kostenträger, nicht wir.

Lieber direkt anrufen?
02551 81121 Steinfurt · Mo–Fr

Unverbindlich · Rückruf innerhalb eines Werktags · Keine Weitergabe an Dritte

Für wen FibA gemacht ist

Zwei Situationen, in denen sich das Gespräch lohnt

FibA richtet sich an Erwachsene, die ihren bisherigen Beruf nicht weiterführen können und die Richtung erst noch finden müssen.

Sie wissen noch nicht, was stattdessen gehen soll. Der alte Beruf ist nicht mehr möglich, alles andere ist bisher Vermutung. Genau dafür sind die ersten drei Monate da: ausprobieren, statt sich auf dem Papier festzulegen.
oder
Sie möchten erst wieder in einen Arbeitsrhythmus kommen. Nach einer längeren Pause ist ein Tag von 08:00 bis 15:00 Uhr eine Umstellung. FibA baut das über zehneinhalb Monate auf, statt es vorauszusetzen.

In beiden Fällen klären wir im Erstgespräch, ob FibA passt. Das kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts.

Das sollten Sie mitbringen

  • Deutsch auf mindestens B1-Niveau
  • Mo bis Fr von 08:00 bis 15:00 Uhr in Hamm, Nordhorn oder Steinfurt
  • Bereitschaft, in zwei Betriebsphasen mitzuarbeiten

Wann es eher nicht passt

  • Sie wissen bereits genau, in welchen Beruf Sie wollen
  • Sie brauchen einen anerkannten Berufsabschluss
  • Zehneinhalb Monate am Stück sind nicht machbar

Steht die Richtung schon fest und heißt sie Büro? Dann ist ProFO der direktere Weg: neun Monate, mit Qualifizierung statt Orientierung. Der Vergleich weiter unten stellt beide nebeneinander.

Warum FibA mit Ausprobieren anfängt

Was ein Arbeitstag wieder hergibt, lässt sich nicht am Schreibtisch entscheiden.

Die Frage „Was soll ich jetzt machen?“ ist nach einem gesundheitlichen Einschnitt oft nicht zu beantworten. Nicht aus Unentschlossenheit, sondern weil die Erfahrung fehlt: Wie lange halte ich durch? Was strengt an, was geht leichter als gedacht?

FibA dreht deshalb die Reihenfolge um. Am Anfang steht keine Entscheidung, sondern eine Bestandsaufnahme: was Sie mitbringen, worauf sich aufbauen lässt. Danach kommen EDV, kaufmännische Grundlagen und Lager und Logistik, im Wechsel mit zwei Phasen im Betrieb.

Am Ende stehen drei Dinge fest: was Sie können, was Sie über einen vollen Arbeitstag durchhalten und wo Sie es gezeigt haben. Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden.

Symbolbild, KI-generiert KI-generiertes Symbolbild: Arbeitsplatz mit Rechner und Unterlagen
Die Inhalte

Woran Sie in den zehneinhalb Monaten arbeiten

Unterrichtet wird Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr in Präsenz. Zwei Fachrichtungen stehen zur Wahl, kaufmännisch-verwaltend und Lager und Logistik. Was davon für Sie in den Vordergrund rückt, ergibt sich unterwegs.

  • Ressourcendiagnostik und berufliche Orientierung Eine strukturierte Bestandsaufnahme am Anfang: was Sie mitbringen, was Sie interessiert, worauf sich aufbauen lässt.
  • EDV und Medienkompetenz Von den Grundlagen am Rechner bis zu dem, was heute in jedem Betrieb vorausgesetzt wird.
  • Lager und Logistik, Stufe I und II Grundlagen im ersten Abschnitt, betriebliche Abläufe im dritten.
  • Kaufmännisch-verwaltende Qualifizierung Bürotätigkeiten, Verwaltung und die Abläufe, die in fast jedem Betrieb gleich aussehen.
  • Gesundheitsförderung Läuft über die gesamte Maßnahme mit: Belastung einschätzen, Pausen nutzen, Kraft einteilen.
  • Schlüsselqualifikationen und Bewerbung Zusammenarbeit, Selbstorganisation und Unterlagen, die zum neuen Weg passen.
So läuft es ab

Vom ersten Anruf bis in den Betrieb

  1. Schritt 1diese Woche

    Anfrage abschicken, Rückruf abwarten

    Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Am Telefon klären wir, welcher der drei Standorte für Sie erreichbar ist und wie weit Sie bei Ihrem Kostenträger sind.

  2. Schritt 2danach

    Persönliches Infogespräch am Standort

    Sie sehen die Räume, wir gehen die vier Phasen und den Tagesablauf durch und Sie bekommen eine Liste der Unterlagen, die Ihr Kostenträger braucht.

  3. Schritt 3

    Ihr Kostenträger entscheidet

    Die Deutsche Rentenversicherung oder ein anderer Reha-Träger prüft, ob die Maßnahme bewilligt wird. Neben den gesundheitlichen gibt es dabei auch versicherungsrechtliche Voraussetzungen.

  4. Monat 1 bis 3Phase 1

    Einstieg: Was bringe ich mit?

    Ressourcendiagnostik, berufliche Orientierung, EDV, Lager und Logistik I, Bewerbungstraining und Gesundheitsförderung. Ankommen und sortieren.

  5. Monat 4 bis 5im Betrieb

    Betriebliche Orientierung: Was hält?

    Sie arbeiten in einem Betrieb der Region mit und sehen unter realen Bedingungen, wie ein Arbeitstag für Sie läuft. Parallel bauen Sie berufsspezifische Fähigkeiten auf oder frischen sie auf.

  6. Monat 6 bis 7Phase 3

    Stabilisierung: Womit weiter?

    Schlüsselqualifikationen, Medienkompetenz, kaufmännisch-verwaltende Qualifizierung und Lager und Logistik II. Die Gesundheitsförderung läuft weiter mit.

  7. Monat 8 bis 10,5im Betrieb

    Betriebliche Eingliederung: Wo fange ich an?

    Dreieinhalb Monate in einer Praxisstelle, zugeschnitten auf das, was sich in den Monaten davor als machbar herausgestellt hat. Erklärtes Ziel ist eine Beschäftigung.

    Das ist der längste Abschnitt der Maßnahme, und der entscheidende. Eine Übernahmegarantie ist es nicht, und wir versprechen sie auch nicht.

  8. Am Ende

    Was Sie in der Hand haben

    Eine Teilnahmebescheinigung, eine belastbare Einschätzung Ihrer Möglichkeiten und im besten Fall einen Betrieb, der Sie schon kennt. Ein anerkannter Berufsabschluss ist FibA nicht, dafür gäbe es die Umschulung.

Kosten und Förderung

Sie zahlen FibA in aller Regel nicht selbst.

Der Zugang läuft über eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben, kurz LTA. Dahinter steht der Gedanke, dass ein gesundheitlicher Einschnitt nicht das Ende des Erwerbslebens bedeuten soll: Der Reha-Träger übernimmt die Maßnahme, die den Weg zurück ebnet.

Wer zuständig ist, hängt von Ihrer Versicherungsgeschichte ab. In vielen Fällen ist es die Deutsche Rentenversicherung. Geprüft wird dabei nicht nur die gesundheitliche Seite, sondern auch die versicherungsrechtliche, allen voran eine Wartezeit von 15 Jahren.

Was wir nicht versprechen können: Über die Bewilligung entscheidet allein Ihr Reha-Träger. Unser Beitrag liegt davor: Wir gehen im Erstgespräch durch, welche Nachweise verlangt werden und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, damit Sie nicht auf Verdacht etwas einreichen.

Mögliche Kostenträger

  • Deutsche Rentenversicherung
  • Agentur für Arbeit
  • Jobcenter
  • Weitere Reha-Träger, je nach Fall

Noch kein Antrag gestellt?

Dann rufen Sie trotzdem an. Erfahrungsgemäß verläuft das Gespräch beim Reha-Träger zielgerichteter, wenn Sie eine konkrete Maßnahme benennen können, statt allgemein nach Möglichkeiten zu fragen.

Zur Einordnung

FibA oder ProFO?

Wir haben zwei Angebote im Reha-Bereich. Der Unterschied liegt darin, wie klar Ihr Ziel schon ist.

FibA (diese Seite) ProFO
ZielOrientierung, Stabilisierung und Rückkehr in ArbeitQualifizierung für Büro, Assistenz und Sachbearbeitung
Dauer10,5 Monate Vollzeit9 Monate Vollzeit
PraxisZwei Betriebsphasen, zusammen rund 5,5 Monate12 Wochen Praktikum
RichtungKaufmännisch-verwaltend oder Lager und LogistikAusschließlich Büro
OrteHamm, Nordhorn und SteinfurtSteinfurt
Deutschmindestens B1mindestens B2
Passt, wenn …… die Richtung noch offen ist oder Belastbarkeit erst erprobt werden muss… Sie wissen, dass es ins Büro gehen soll

Mehr zu ProFO steht auf der Seite zur Weiterbildung Büro und Assistenz. Unsicher, was besser passt? Fragen Sie uns, wir klären das im Gespräch.

Fragen vorab? Rufen Sie an: 02551 81121, Mo bis Fr. Wer für Ihren Standort zuständig ist, steht auf der Ansprechpartner-Seite.

Wo Sie teilnehmen

Drei Standorte, alle in Präsenz

Als Faustregel: bis etwa 30 Kilometer Umkreis ist der tägliche Weg machbar. Welcher Standort für Sie in Frage kommt, klären wir im Erstgespräch.

Hamm

Competence Bildungs- und Beratungs-GmbH
Westring 2
59065 Hamm

Schulungscenter östliches Ruhrgebiet. Einzugsgebiet: Hamm, Bönen, Werne, Bergkamen, Kamen, Ahlen, Beckum, Welver und Lippetal.

Nordhorn

Competence Bildungs- und Beratungs-GmbH
Laarstraße 21
48529 Nordhorn

Schulungscenter Grafschaft Bentheim. Einzugsgebiet: Nordhorn, Schüttorf, Bad Bentheim, Neuenhaus, Emlichheim, Lingen, Meppen und Gronau.

Steinfurt

Competence Bildungs- und Beratungs-GmbH
Drakenkamp 8
48565 Steinfurt

Hauptsitz mit Schulungsräumen und EDV-Bereich. Einzugsgebiet: Steinfurt, Emsdetten, Rheine, Greven, Horstmar, Laer, Altenberge und Nordwalde.

Häufige Fragen

Was Interessierte uns am häufigsten fragen

Ich weiß noch gar nicht, was ich machen will. Ist das ein Problem?

Nein, das ist die Ausgangslage, für die FibA gebaut ist. Die ersten drei Monate dienen ausdrücklich dazu, das herauszufinden. Wer bereits ein festes Berufsziel hat, ist bei einer Qualifizierung wie ProFO meist besser aufgehoben.

Was ist eine LTA, und brauche ich die wirklich?

LTA steht für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Gemeint ist die berufliche Rehabilitation: Wenn Sie Ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, soll sie Ihnen einen neuen Weg eröffnen. Für FibA ist sie der übliche Zugang, weil darüber die Kosten getragen werden.

Mein Antrag läuft noch. Kann ich mich trotzdem melden?

Ja, und es ist sogar sinnvoll. Wer weiß, welche Maßnahme er beantragen möchte, kann das im Gespräch mit dem Reha-Träger konkret benennen. Wir sagen Ihnen, welche Unterlagen dafür üblicherweise gebraucht werden.

Muss ich mich zu meiner Gesundheit äußern?

Nein. Weder im Formular noch im Erstgespräch fragen wir nach Diagnosen oder Einschränkungen. Was gesundheitlich möglich ist, klärt Ihr Reha-Träger im Bewilligungsverfahren. Uns interessiert, ob Standort und Zeiten für Sie funktionieren.

Muss ich mich zwischen Büro und Lager entscheiden?

Nicht zu Beginn. Beide Richtungen sind Teil der Maßnahme: kaufmännisch-verwaltende Qualifizierung auf der einen Seite, Lager und Logistik auf der anderen. Wohin es geht, zeigt sich in den ersten Monaten und in der betrieblichen Phase.

Wie sieht ein Tag aus?

Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr, in Präsenz an Ihrem Standort. In den beiden betrieblichen Phasen gelten die Zeiten des Betriebs. Online oder in Teilzeit läuft FibA nicht.

Ich war lange nicht mehr im Arbeitsleben. Schaffe ich das?

Das ist eine der häufigsten Sorgen und einer der Gründe für den stufenweisen Aufbau. Die Maßnahme beginnt nicht im Betrieb, sondern mit drei Monaten im Unterricht, und die Gesundheitsförderung läuft durchgehend mit. Wie belastbar Sie sind, wird nicht vorausgesetzt, sondern erprobt.

Wann startet die nächste Maßnahme?

Den nächsten möglichen Termin und die freien Plätze am jeweiligen Standort nennen wir Ihnen im Erstgespräch. Da die Bewilligung durch den Reha-Träger Vorlauf braucht, lohnt sich eine frühe Anfrage.

Sie müssen noch nicht wissen, wohin.

Ein Anruf verpflichtet zu nichts. Er klärt nur, ob dieser Weg für Sie in Frage kommt, und was Sie dafür brauchen. Über Ihre Gesundheit sprechen wir dabei nicht.

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