Teilqualifizierung in Nordhorn, Steinfurt und Unna
Zwölf Wochen Vollzeit, davon vier Wochen Praxis in einem Betrieb der Region, mit Gabelstaplerausbildung und Prüfung. Für Menschen, die schnell in die Lagerlogistik einsteigen wollen, ohne sich gleich auf zwei Jahre festzulegen.
- Dauer12 Wochen Vollzeit
- OrteNordhorn, Steinfurt, Unna
- UnterrichtMo bis Fr, 08:00 bis 15:00 Uhr
- Praxis4 Wochen im Betrieb
- AbschlussBescheinigung und Staplerschein
- Kosten für Siekeine bei bewilligter Förderung
Nach AZAV zugelassen und ISO 9001 zertifiziert. Das ist die formale Voraussetzung dafür, dass Ihr Kostenträger die Maßnahme überhaupt fördern darf.
Vier kurze Fragen, dann rufen wir Sie an.
Wir fragen nur, was wir brauchen, um einschätzen zu können, ob ein Platz und eine Förderung für Sie in Frage kommen. Das Gespräch ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts.
Lieber direkt anrufen?
02551 81121
Steinfurt · Mo–Fr
Unverbindlich · Rückruf innerhalb eines Werktags · Keine Weitergabe an Dritte
Zwei Situationen, in denen sich das Gespräch lohnt
Modul 1 ist der kurze Weg in die Lagerlogistik. Für Menschen, die nicht zwei Jahre warten wollen, bis sich etwas ändert.
In beiden Fällen klären wir im Erstgespräch, ob ein Platz frei ist und ob eine Förderung für Sie in Frage kommt. Das kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts.
Das sollten Sie mitbringen
- Mindestens 18 Jahre, wegen der Staplerausbildung
- Deutsch auf mindestens B1-Niveau und Interesse an praktischer Arbeit
- Mo bis Fr von 08:00 bis 15:00 Uhr in Nordhorn, Steinfurt oder Unna
Ein Schulabschluss ist nicht nötig. Auch dann nicht, wenn Ihrer lange her ist oder im Ausland erworben wurde.
Wann es eher nicht passt
- Sie brauchen einen anerkannten Berufsabschluss
- Sie möchten online oder in Teilzeit lernen
- Tagsüber unter der Woche geht bei Ihnen nicht
Wenn es der erste Punkt ist: Die Umschulung über 24 Monate führt zum IHK-Abschluss. Der längere Weg, dafür mit Berufsabschluss am Ende. Der Vergleich weiter unten stellt beide nebeneinander.
Zwei Jahre sind für viele keine Option.
Wer Geld verdienen muss, wer nicht weiß, wie es in einem Jahr aussieht, oder wer sich schlicht nicht so lange festlegen will, für den ist eine Umschulung keine realistische Antwort. Und dann passiert oft gar nichts.
Die Teilqualifizierung ist für genau diese Lücke gebaut. Sie ist ein überschaubarer Baustein aus dem Beruf Fachkraft für Lagerlogistik. Modul 1 heißt Innerbetrieblicher Transport: Waren annehmen, lagern, kommissionieren, verpacken und im Betrieb bewegen.
Nach 12 Wochen haben Sie den Gabelstaplerführerschein, vier Wochen Praxis in einem Betrieb der Region und eine Bescheinigung über die Inhalte. Das ist mehr, als die meisten Bewerbungen auf eine Einstiegsstelle im Lager mitbringen.
Was in den 12 Wochen steckt
Acht Wochen Unterricht in Präsenz, dann vier Wochen im Betrieb. Vorerfahrung im Lager ist nicht nötig, wir fangen bei den Grundlagen an.
- Lagern, Kommissionieren, Verpacken Waren annehmen und einlagern, Aufträge zusammenstellen, verpacken und innerbetrieblich transportieren. Das ist der Kern von Modul 1.
- Gabelstaplerausbildung Theorie, Fahrtraining und Prüfung. Der Fahrausweis nach DGUV-Grundsatz 308-001 ist Teil des Moduls.
- Arbeitssicherheit und Umweltschutz Was im Lager gilt, worauf Betriebe achten und wie man sich und andere nicht gefährdet.
- Betriebliche Organisation und Kommunikation Wie ein Lager organisiert ist, wer mit wem spricht und wie die Abläufe im Betrieb ineinandergreifen.
- Fachrechnen und berufsbezogenes Deutsch Die Rechenwege und die Begriffe, die im Lager tatsächlich vorkommen. Praxisnah, nicht schulisch.
- MS Office, SAP-Basiskenntnisse und Bewerbung Die Grundlagen am Rechner, die im Lager erwartet werden, dazu Bewerbungstraining für die Zeit danach.
Vom ersten Anruf bis in den Betrieb
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Schritt 1diese Woche
Anfrage abschicken, Rückruf abwarten
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Am Telefon klären wir, welcher der drei Kursorte für Sie erreichbar ist, wann der nächste Kurs startet und wie weit Sie bei Ihrem Kostenträger sind.
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Schritt 2danach
Persönliches Infogespräch am Standort
Sie sehen die Räume und den Praxisbereich, wir gehen Inhalte und Tagesablauf durch und Sie bekommen eine Liste der Unterlagen, die Ihr Kostenträger braucht.
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Schritt 3
Ihr Kostenträger entscheidet
Jobcenter, Agentur für Arbeit oder ein anderer Kostenträger prüft, ob die Maßnahme gefördert wird. Die Vermittlungsfachkraft entscheidet dabei, ob sie beruflich weiterhilft.
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Woche 1 bis 8Unterricht
Theorie und Praxis im Haus
Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr in Präsenz. Lagerabläufe, Arbeitssicherheit, Fachrechnen und die Grundlagen am Rechner, dazu die Gabelstaplerausbildung mit Fahrtraining und Prüfung.
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Woche 9 bis 12im Betrieb
Vier Wochen Praxiserprobung
In einem Unternehmen der Region, zu betriebsüblichen Zeiten. Die Stelle suchen wir gemeinsam mit Ihnen.
Das ist der Abschnitt, aus dem in der Praxis die meisten Anschlüsse entstehen: Der Betrieb sieht, wie Sie arbeiten, lange bevor eine Bewerbung auf seinem Tisch liegt. Eine Übernahmegarantie ist das nicht, und wir versprechen sie auch nicht.
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Am Ende
Was Sie in der Hand haben
Eine Teilnahmebescheinigung über Modul 1, den Gabelstaplerführerschein und vier Wochen Berufserfahrung. Ein anerkannter Berufsabschluss ist Modul 1 nicht, dafür gäbe es die Umschulung.
Sie zahlen Modul 1 in aller Regel nicht selbst.
Für Menschen, die arbeitssuchend gemeldet oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, gibt es den Bildungsgutschein. Er ist eine schriftliche Förderzusage für ein bestimmtes Bildungsziel und kann regional und zeitlich begrenzt sein.
Zuerst wird beraten, erst danach entschieden. Wird der Gutschein bewilligt, können die Lehrgangskosten übernommen werden, je nach Fall auch Fahrtkosten oder Kinderbetreuung.
Mögliche Kostenträger
- Agentur für Arbeit
- Jobcenter
- Deutsche Rentenversicherung
- Weitere Kostenträger, je nach Fall
Noch keinen Gutschein?
Das ist der Normalfall, die meisten kommen ohne. Der Weg ist: erst das Gespräch bei uns, dann das Gespräch mit Ihrer Vermittlungsfachkraft. Wer einen konkreten Kurs mit Ort und Termin benennen kann, verhandelt dort erfahrungsgemäß leichter.
Teilqualifizierung oder Umschulung?
Wir bieten beides an. Die Wahl hängt davon ab, wie viel Zeit Sie einsetzen können und was Sie am Ende in der Hand haben wollen.
| Teilqualifizierung (diese Seite) | Umschulung | |
|---|---|---|
| Dauer | 12 Wochen | 24 Monate Vollzeit |
| Am Ende | Teilnahmebescheinigung und Gabelstaplerführerschein | IHK-Berufsabschluss nach bestandener Prüfung |
| Ziel | Schneller Einstieg mit einem Berufsbaustein | Kompletter, anerkannter Berufsabschluss |
| Praxis | 4 Wochen Praxiserprobung im Betrieb | Betriebspraktikum und Staplerausbildung |
| Einstieg | Ab 18, kein Schulabschluss nötig, Deutsch B1 | Über 25, Hauptschulabschluss, Deutsch B1 |
| Passt, wenn … | … Sie schnell einen Nachweis brauchen oder die Branche erst ausprobieren wollen | … Sie ein klares Berufsziel haben und zwei Jahre dafür einsetzen können |
Mehr zur Umschulung steht auf der Seite zur Umschulung. Unsicher, was besser passt? Fragen Sie uns, wir klären das im Gespräch.
Fragen vorab? Rufen Sie an: 02551 81121 für Steinfurt oder 02303 772129 für Unna, Mo bis Fr. Wer für Ihren Standort zuständig ist, steht auf der Ansprechpartner-Seite.
Drei Standorte, alle in Präsenz
Als Faustregel: bis etwa 30 Kilometer Umkreis ist der tägliche Weg machbar. Welcher Standort für Sie in Frage kommt und wann dort der nächste Kurs startet, klären wir im Erstgespräch.
Nordhorn
Competence Bildungs- und Beratungs-GmbHLaarstraße 21
48529 Nordhorn
Schulungscenter Grafschaft Bentheim. Einzugsgebiet: Nordhorn, Schüttorf, Bad Bentheim, Neuenhaus, Emlichheim, Lingen, Meppen und Gronau.
Steinfurt
Competence Bildungs- und Beratungs-GmbHDrakenkamp 8
48565 Steinfurt
Hauptsitz mit Praxisbereich für Lagerlogistik und Stapler. Einzugsgebiet: Steinfurt, Emsdetten, Rheine, Greven, Horstmar, Laer, Altenberge und Nordwalde.
Unna
Competence Bildungs- und Beratungs-GmbHMärkische Straße 9 bis 11
59423 Unna
Schulungscenter im östlichen Ruhrgebiet. Einzugsgebiet: Unna, Kamen, Bergkamen, Holzwickede, Fröndenberg, Werne, Lünen, Dortmund-Ost und Hamm.
Was Interessierte uns am häufigsten fragen
Ist der Gabelstaplerschein wirklich enthalten?
Ja. Die Gabelstaplerausbildung mit Theorie, Fahrtraining und Prüfung ist Teil von Modul 1, Sie bekommen den Fahrausweis nach DGUV-Grundsatz 308-001. Für das spätere selbstständige Führen eines Flurförderzeugs im Betrieb braucht es zusätzlich eine Eignungsbeurteilung, eine betriebs- und gerätespezifische Einweisung und eine schriftliche Beauftragung durch den Arbeitgeber.
Brauche ich einen Schulabschluss?
Nein. Für Modul 1 ist kein Schulabschluss nötig, auch kein deutscher. Was Sie mitbringen sollten, sind Deutschkenntnisse auf B1-Niveau und Interesse an praktischer Arbeit im Lager. Mindestens 18 Jahre müssen Sie sein, das liegt an der Staplerausbildung.
Was mache ich, wenn ich noch keinen Bildungsgutschein habe?
Das ist der Normalfall, die meisten kommen ohne Gutschein zu uns. Der Weg ist: erst Beratung bei uns, dann das Gespräch mit Ihrer Vermittlungsfachkraft beim Jobcenter oder bei der Agentur für Arbeit. Wir sagen Ihnen vorher genau, welche Unterlagen Sie dafür brauchen.
Bekomme ich damit einen Berufsabschluss?
Nein, und das sagen wir bewusst deutlich. Modul 1 ist ein Baustein aus dem Beruf Fachkraft für Lagerlogistik, kein anerkannter Abschluss. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung und den Staplerschein. Wenn Sie den vollen Abschluss wollen, ist die Umschulung über 24 Monate der Weg dorthin.
Was bringt mir ein einzelner Baustein bei der Bewerbung?
Drei Dinge, die vorher nicht im Lebenslauf standen: der Staplerschein, den viele Betriebe voraussetzen, vier Wochen belegte Praxis in einem echten Betrieb und eine Bescheinigung über die Inhalte. Für Helfer- und Einstiegsstellen im Lager ist das in der Praxis der Unterschied zwischen „hat Interesse" und „kann schon etwas".
Kann ich danach die Umschulung machen?
Eine Teilqualifizierung und eine Umschulung schließen sich nicht aus, und viele nutzen Modul 1 genau dafür: erst sehen, ob die Arbeit passt, dann über den längeren Weg entscheiden. Beides ist eine eigene Maßnahme mit eigener Bewilligung durch den Kostenträger.
Wie sieht ein Kurstag aus?
Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr, in Präsenz an Ihrem Kursort. In den vier Praxiswochen gelten die Zeiten des Betriebs. Online oder in Teilzeit läuft Modul 1 nicht.
Wann startet der nächste Kurs?
Den nächsten Termin und die freien Plätze am jeweiligen Kursort nennen wir Ihnen im Erstgespräch. Da die Bewilligung durch den Kostenträger Vorlauf braucht, lohnt sich eine frühe Anfrage.
Zwölf Wochen sind überschaubar.
Ein Anruf verpflichtet zu nichts. Er klärt nur, ob ein Platz frei ist, ob der Kursort für Sie passt und was Sie für die Förderung brauchen.
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